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GDSU-Preise zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Didaktik des Sachunterrichts 

Die GDSU fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs jährlich mit zwei Preisen für herausragende wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten, in der Regel Promotionen und Habilitationen, sowie mit einem Preis für praktische Bemühungen um die Stärkung des Sachunterrichts.

Ilse-Lichtenstein-Rother-Preis

Für besonders herausragende Promotionen und Habilitationen in der Didaktik des Sachunterrichts kann der Ilse-Lichtenstein-Rother-Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Didaktik des Sachunterrichts verliehen werden.

Faraday-Preis der GDSU

Für Arbeiten mit einem naturwissenschaftlich-technischen ausgerichteten Schwerpunkt kann jährlich der „Faraday-Preis“ vergeben werden. Er wird vom Fonds der Chemischen Industrie, dem Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie e. V. (VCI), gestiftet und ist zurzeit mit 1.000 EUR dotiert. Die eingereichten Arbeiten sollen innovativ und praxisrelevant sein und vorzugsweise dem Stiftungsanliegen entsprechen. Der Faraday-Preis kann auch anteilig für hervorragende Examensarbeiten vergeben werden.

GDSU-Preis für Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen

Dieser Preis wird, ebenso wie der Faraday-Preis, vom Fonds der Chemischen Industrie, dem Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie e. V. (VCI), gestiftet. Er soll an Lehrerinnen oder Lehrer vergeben werden, die dem naturwissenschaftlichen Aspekt des Sachunterrichts besondere Impulse gegeben haben. Dies kann zum Beispiel durch besondere Unterrichtsprojekte, den Einbezug außerschulischer Lernorte oder die Mitwirkung in der Schulentwicklung erfolgt sein. Für die Nominierung ist die Leistung angemessen zu dokumentieren.

 

Die folgenden Vergaberichtlinien gelten grundsätzlich für alle Preise:

Vergabeordnung

§ 1

Die GDSU-Preise werden für besonders herausragende Dissertationen oder Habilitationsschriften in der Didaktik des Sachunterrichts verliehen. Das zugehörige akademische Qualifikationsverfahren muss abgeschlossen sein.

§ 2

Ein GDSU-Preis besteht aus einer Urkunde und einem Geldbetrag. Der Vorstand der GDSU setzt den Betrag der Höhe nach fest.

§ 3

Vorschläge für die Verleihung eines GDSU-Preises kann jedes GDSU-Mitglied bis zum 15. September eines Jahres an den Vorstand richten. Darüber hinaus kann der Vorstand Vorschläge für Preisträgerinnen/Preisträger einholen. Eine Selbstbewerbung ist nicht zulässig.

Vorschläge zur Preisverleihung müssen ausführlich begründet sein. Weiterhin beizufügen sind:

  • Name und Anschrift der/des Vorgeschlagenen,
  • eine beglaubigte Fotokopie der Urkunde aus dem Qualifikationsverfahren,
  • zwei Exemplare der Qualifikationsarbeit,
  • eine Erklärung der/des Vorgeschlagenen, dass sie/er mit dem Vorschlag einverstanden ist und dass diese Qualifikationsarbeit noch für keine andere Preisverleihung - auch nicht in früheren Verfahren eines GDSU-Preises - vorgeschlagen worden ist.

 § 4

Über die Verleihung der Preise entscheidet der Vorstand auf der Grundlage von mindestens zwei unabhängigen Gutachten. Davon darf höchstens eines von einer Autorin/einem Autor stammen, die/der auch im Qualifikationsverfahren ein Gutachten abgegeben hat. Vorstandsmitglieder, die über eine vorgeschlagene Kandidatin/einen vorgeschlagenen Kandidaten im Qualifikationsverfahren ein Gutachten abgegeben haben, sind von der Abstimmung ausgeschlossen.

§ 5

Die Verleihung ist nicht an einen bestimmten Termin gebunden. Sie sollte für den Lichtenstein-Rother-Preis sowie den Faraday-Preis der GDSU dennoch möglichst in Verbindung mit der Jahrestagung der GDSU erfolgen.

Die Preisträger können aufgefordert werden, aus der ausgezeichneten Arbeit zu referieren.

§ 6

Alle sich in konkreten Fällen ergebenden Angelegenheiten, die diese Ordnung nicht regelt, werden vom Vorstand endgültig entschieden. Abstimmungsergebnisse werden nicht veröffentlicht. Ein zur Verleihung des GDSU-Preise gefasster Beschluss ist nicht anfechtbar.

Die Vergabeordnung wurde von der Mitgliederversammlung der GDSU am 12.03.1999 in Bielefeld beschlossen und am 13.03.2008 in Bremen sowie am 11.03.2011 in der Bamberg jeweils erweitert.