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AG "Schulgartenunterricht"

Zukünftige Schwerpunkte für die inhaltliche Arbeit der „AG Schulgartenunterricht“
 
Vorgeschichte, institutioneller Rahmen, Netzwerke und wissenschaftliche Tagungen
  • Unsere traditionsreiche AG hatte bereits für die Gründungsversammlung der GDSU 1992 an der Freien Universität Berlin eine Resolution zur Schulgartenarbeit in Deutschland erarbeitet und in die Mitgliederversammlung unter der Überschrift „Schulgärten“ eingebracht. Dieses Statement genießt unseres Erachtens nach wie vor Aktualität.
  • Seit 1992 fanden bisher eigene 5 Forschungstagungen der AG bzw. weitere Veranstaltungen mit der BundesArbeitsGemeinschaft Schulgarten (BAGS) in der DGG statt. Im Sinne sich unterstützender Netzwerke – und zumal eine Reihe von Mitgliedern der GDSU aktiv in der BAGS handelt – soll diese Zusammenarbeit fortgesetzt, intensiviert und gute Tradition werden. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich vom 17. bis zum 19. Juni 2010 im Rahmen der Jahrestagung der BAGS an der PH Karlsruhe, die von Herrn Kollegen Lehnert und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgerichtet und durch Mitglieder der AG unterstützt und mitgestaltet wird.
 
Curriculumentwicklung
  • Die „AG Schulgartenarbeit“ beabsichtigt, sich stärker in curriculare Entwicklungen der Bundesländer Deutschlands einbringen. Nicht nur in Thüringen, wo es noch das Fach als Unterrichtsfach in der Schule gibt, existiert entsprechender Bedarf. Wichtig ist aus unserer Perspektive auch die wissenschaftliche Unterstützung und Begleitung der entstehenden früh- und elementarpädagogischen Studiengänge zum naturwissenschaftlich-technischen und mathematischen Lernen, insbesondere aus der uns beschäftigenden „Gartenperspektive“. Die Wege zu einer entsprechenden Umweltbildung und Naturerziehung in Sinne nachhaltiger Entwicklung beginnen schließlich schon vor der Einschulung, in der Familie und im Kindergarten.
 
Forschung
  • Mit einigen Kolleginnen und Kollegen der GDSU und der Sektion Fachdidaktik des VdBiol hat es Vorgespräche zur Erstellung eines Gruppenforschungsantrages bei der DFG unter dem Arbeitstitel „Aspekte von situiertem und systematischem Lernens bei der Schulgartenarbeit“ gegeben. Gegenwärtig formiert sich die Gruppe der antragstellenden Kolleginnen und Kollegen.
  • Ausgehend von inhaltlichen Schwerpunkten, Kompetenzen und Ressourcen des beteiligten Kolleginnen und Kollegen der GDSU, der Sektion Fachdidaktik des VdBiol sowie derjenigen aus dem Bereich Frühe Bildung bzw. Elementarpädagogik sind folgende Forschungsschwerpunkte zur Schulgartenarbeit diskutiert worden:
    • Empirisch ausgerichtete Lehr-Lernforschung zum Kompetenzerwerb
    • Professionalisierungsforschung
    • Forschung zu generationsübergreifenden Fragestellungen
    • Forschung zur Konzepten, Inhalten und Methoden im Rahmen einer inklusiven Didaktik
    • Grundlagenforschung zur historisch-konzeptionellen Entwicklung der Gartenkultur und der Schulgartenarbeit und -bewegung in Deutschland
    • Forschung zur konzeptionellen, didaktischen und methodischen Anschlussfähigkeit der Schulgartenarbeit an den Diskurs zur Bildung für nachhaltige Entwicklung
    • Erarbeitung, Erprobung und Evaluation von Konzepten, Ansätzen und Methoden zur Freilandbiologie und ökologischen Bildung im Rahmen der Schulgartenarbeit
    • Begleitforschung zur konzeptionellen, didaktischen und methodischen Arbeit an Außerschulischen Lernorten am Beispiel Schulgarten.
Dies sind die bisher diskutierten Aspekte eines integrativen und interdisziplinären Forschungsprogramms zur Schulgartenarbeit. Eine Akzentuierung wird im Rahmen eines ersten Arbeitstreffens der letztendlich beteiligen Kolleginnen und Kollegen mit dem Ziel der Vorbereitung eines entsprechenden Gruppenantrages im Laufe des Jahres 2010 erfolgen.
Prof. Dr. Michael Gebauer         
Prof. Dr. Hans-Joachim Lehnert